WAGO und Saia PCD in Pumpstationen und Wasserwerken anbinden
Pumpstationen, Druckerhöhungen und Wärmezentralen laufen unbemannt, oft mit WAGO- oder Saia-PCD-Steuerungen. Eine übergelaufene Station oder eine trockengelaufene Pumpe fällt ohne Alarmweg erst auf, wenn der Schaden da ist.
Connect pollt die Steuerungen über Modbus TCP oder nimmt deren E-Mails an: Pegel, Drücke und Laufzeiten werden Datenpunkte mit Schwellen, Störbits werden Meldelinien. Die Rufbereitschaft wird laut Dienstplan alarmiert, bei fehlender Quittierung eskaliert die Kette an den Betriebsleiter, und jeder Vorfall ist dokumentiert.
So funktioniert die Anbindung
- Schritt 1Stationen erfassenJede Station wird ein Objekt mit Standort. Die Registerbelegung für Pegel, Störungen und Pumpenlaufzeiten liefert der Errichter oder das Anlagenprojekt.
- Schritt 2Quelle verbindenModbus TCP direkt oder über einen VPN-Tunnel für Außenstationen. Saia PCD kann alternativ per E-Mail melden, auch das nimmt Connect strukturiert an.
- Schritt 3Schwellen und Ketten setzenHochwasserpegel als Obergrenze, Trockenlauf als Untergrenze, Störbits binär. Kette Rufbereitschaft Wasser mit Eskalation an den Betriebsleiter.
- Schritt 4Watchdog aktivierenAußenstationen verlieren gern mal die Verbindung. Der Watchdog meldet Kommunikationsausfall als eigene Störung, bevor er eine echte Meldung verschluckt.
Was damit möglich ist
- Alarmweg für unbemannte Außenstationen ohne eigene Leittechnik
- Pegelstände und Drücke mit Verlauf, nicht nur als Momentwert
- Eskalationskette bis zum Betriebsleiter, dokumentiert mit Reaktionszeiten
- Betriebsstundenzähler für vorausschauende Wartung
- Nachweisfähiges Protokoll für Betreiberpflichten in der Wasserwirtschaft
Pegelmeldung aus der Pumpstation: Zuordnung über den Dienstplan, Alarm an die Rufbereitschaft, bei fehlender Quittierung Eskalation an den Betriebsleiter.
Verbreitet in Pumpstationen, Wasserwerken und Wärmezentralen: Register mit Pegeln, Drücken und Laufzeiten werden zu Datenpunkten mit Schwellen, Störbits zu binären Meldelinien.
Häufige Fragen
Unsere Stationen haben nur Mobilfunk. Geht das?
Ja, über einen Mobilfunkrouter mit VPN. Alternativ meldet die Station per E-Mail über die Mobilfunkverbindung, das reicht für Störmeldungen völlig aus.
Wie schnell fällt ein Kommunikationsausfall auf?
Der Watchdog-Zeitraum ist je Quelle einstellbar, üblich sind 5 bis 15 Minuten. Danach wird der Ausfall selbst zum Alarm für die Bereitschaft.
Können wir Grenzwerte saisonal anpassen?
Schwellen sind jederzeit änderbar, mit Protokolleintrag. Für geplante Arbeiten gibt es Wartungsfenster, damit das Abpumpen einer Station keinen Fehlalarm auslöst.
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Erlebe die Alarmkette live.
In der Demo bekommst du einen echten Alarm auf dein Handy und quittierst ihn per SMS-Antwort, die Plattform zeigt die Quittierung in Echtzeit.
