BACnet, Modbus und KNX: Standardprotokolle als Alarmquelle
BACnet, Modbus und KNX sind die gemeinsame Sprache der Gebäudeautomation. Wer sie direkt anzapft, ist unabhängig davon, welcher Hersteller die Anlage geliefert hat und ob ein Leitsystem existiert.
Connect macht aus Protokollpunkten überwachte Datenpunkte: beschriftet, einem Objekt zugeordnet, mit Werttyp und wählbarer Schwellenart. Das System weiß, ob es einen Druck, eine Temperatur oder eine Störmeldung vor sich hat, und alarmiert entsprechend, mit Hysterese gegen Grenzwert-Flattern.
So funktioniert die Anbindung
- Schritt 1Punktliste festlegenWelche BACnet-Objekte, Modbus-Register oder KNX-Gruppenadressen sollen überwacht werden? Weniger ist mehr: alarmwürdig ist, was nachts jemanden wecken darf.
- Schritt 2Quelle verbindenConnect liest BACnet/IP und Modbus TCP direkt, KNX über ein IP-Interface. Die Verbindungsdaten liefert die Plattform fertig zum Eintragen.
- Schritt 3Werttypen und Schwellen setzenTemperatur mit Bereich, Druck mit Ober- und Untergrenze, Störmeldung binär. Die Hysterese legt fest, wann eine Störung als beendet gilt.
- Schritt 4Alarmkette wählenJeder Datenpunkt gehört zu einem Objekt, jedes Objekt zu einer Kette. Ab dann laufen Meldungen dienstplangesteuert aufs Handy, mit Eskalation und Quittierung.
Was damit möglich ist
- Herstellerunabhängige Überwachung, auch gemischte Anlagen in einem Objekt
- Schwellenarten je Werttyp: Obergrenze, Untergrenze, Bereich, mit Hysterese
- Live-Messwerte und Verläufe direkt am Objekt in der Plattform
- Kombination mit E-Mail- und Kontaktmeldungen derselben Anlage
- Watchdog auf jede Quelle: Schweigen ist auch eine Störung
Zulufttemperatur der RLT mit Bereich 16 bis 26 °C und 1 °C Hysterese: Erst der Wert außerhalb des Bereichs alarmiert, kurzes Flattern an der Grenze weckt niemanden.
Wo kein GLT-System liegt, spricht Connect die Feldebene direkt: BACnet-Objekte, Modbus-Register und KNX-Gruppenadressen werden zu überwachten Datenpunkten mit Ober- und Untergrenzen.
Häufige Fragen
Was ist mit KNX-Anlagen ohne IP-Interface?
Für die Anbindung braucht es ein KNX-IP-Interface oder einen Router im Bus, beides Standardkomponenten. Alternativ lassen sich kritische Meldungen über einen Binärausgang auf das IO-Modul des Gateways legen.
Wie viele Datenpunkte sind sinnvoll?
Alarmieren sollte nur, was eine Reaktion verlangt. In der Praxis sind das je Objekt eher 10 bis 50 Punkte als tausende. Alles andere bleibt Protokoll- und Verlaufsdaten.
Kann ich Schwellen später ändern?
Ja, jederzeit in der Plattform, mit Protokolleintrag wer wann was geändert hat. Werttyp, Schwellenart, Grenzen und Hysterese sind je Datenpunkt einstellbar.
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In der Demo bekommst du einen echten Alarm auf dein Handy und quittierst ihn per SMS-Antwort, die Plattform zeigt die Quittierung in Echtzeit.
