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WAGO und Beckhoff Gebäudecontroller direkt anbinden

Anbindung: Modbus TCP oder BACnet/IP direkt vom Controller

Viele Objekte haben gar keine große GLT, sondern einzelne WAGO- oder Beckhoff-Controller, die Lüftung, Wärme und Druckhaltung regeln. Deren Störbits und Messwerte sieht niemand, solange kein Leitsystem darüber liegt.

Connect spricht die Controller direkt über Modbus TCP oder BACnet/IP an: Register werden zu beschrifteten Datenpunkten, Messwerte bekommen Werttyp und Schwelle, Störbits werden binäre Meldelinien. Damit bekommt auch das Objekt ohne Leittechnik einen professionellen Alarmweg mit Dienstplan und Eskalation.

So funktioniert die Anbindung

  1. Schritt 1
    Register-Liste aufstellen
    Welche Coils und Register führen Störungen und Messwerte? Meist liefert der Errichter die Belegung, sonst hilft ein Blick ins Projekt.
  2. Schritt 2
    Quelle anbinden
    Connect pollt die Controller zyklisch über Modbus TCP oder liest BACnet-Objekte. Kein Agent, keine Änderung am SPS-Programm.
  3. Schritt 3
    Datenpunkte typisieren
    Temperaturen, Drücke und Laufzeiten bekommen Werttyp und Schwellenart: Obergrenze, Untergrenze oder Bereich, jeweils mit Hysterese gegen Flattermeldungen.
  4. Schritt 4
    Ketten zuordnen und testen
    Objekte anlegen, Alarmketten zuweisen, Testalarm fahren. Der Watchdog meldet, wenn ein Controller nicht mehr antwortet.

Was damit möglich ist

  • Alarmweg für Objekte ganz ohne Leitsystem, direkt von der Feldebene
  • Messwerte live am Objekt, mit 24-Stunden-Verlauf zum Nachvollziehen
  • Schwellen je Datenpunkt: Netzdruck 3,5 bis 6,0 bar, Vorlauf max. 48 °C
  • Störbits als binäre Meldelinien, alarmiert wird beim Zustandswechsel
  • Ausfallüberwachung der Controller selbst über den Watchdog
Praxisbeispiel

Netzdruck der Druckerhöhungsanlage fällt unter 3,5 bar: Connect alarmiert die Haustechnik, der Messwertverlauf der letzten 24 Stunden steht direkt am Objekt.

Gebäudecontroller melden ohne Umweg über ein Leitsystem. Einzelne Register werden als Datenpunkte beschriftet, mit Werttyp und Schwelle versehen und einem Objekt zugeordnet.

Häufige Fragen

Muss das SPS-Programm angepasst werden?

Nein. Connect liest vorhandene Register und Objekte. Nur wenn eine Störung bisher gar nicht nach außen geführt wird, muss der Errichter sie einmalig auf ein Register legen.

Wie oft werden die Werte gelesen?

Das Polling-Intervall ist je Quelle einstellbar, üblich sind 10 bis 60 Sekunden. Für Störbits zählt der Zustandswechsel, für Messwerte die Schwellenlogik mit Hysterese.

Geht das auch remote über mehrere Standorte?

Ja, über einen VPN-Tunnel oder einen kleinen Kollektor im Objektnetz. Eingehende Verbindungen von außen ins Kundennetz braucht es nicht.

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Erlebe die Alarmkette live.

In der Demo bekommst du einen echten Alarm auf dein Handy und quittierst ihn per SMS-Antwort, die Plattform zeigt die Quittierung in Echtzeit.