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Siemens S7 und LOGO!: Störmeldungen aus der Steuerung als SMS

Anbindung: Modbus TCP, E-Mail-Baustein oder Störmeldekontakt

Von der Hebeanlage bis zur Produktionslinie: S7-Steuerungen wissen genau, wann etwas klemmt, aber die Störung bleibt im Datenbaustein stehen, bis morgens jemand aufs Panel schaut. Bei Wasser im Keller oder stehender Linie ist das zu spät.

Für die Anbindung gibt es drei bewährte Wege, je nach Anlage: Modbus TCP für moderne CPUs, der E-Mail-Baustein der Steuerung oder schlicht ein Störmeldekontakt auf das IO-Modul des SMSEagle. In allen Fällen macht Connect daraus quittierbare Alarme mit Dienstplan und Eskalation, ohne das SPS-Programm umzubauen.

So funktioniert die Anbindung

  1. Schritt 1
    Weg wählen
    S7-1200/1500 mit Modbus-Server: Connect pollt Register. Ältere CPUs: E-Mail-Baustein an die Alarm-Mailadresse. LOGO! und Kleinanlagen: Digitalausgang auf den Eingang des Gateways.
  2. Schritt 2
    Störungen definieren
    Welche Bits sind alarmwürdig? Sammelstörung, Trockenlauf, Übertemperatur. Jede Meldung bekommt Klartext, Objekt und Priorität.
  3. Schritt 3
    Kette zuordnen
    Instandhaltung oder Rufbereitschaft als Stufe 1, Betriebsleiter als Stufe 2. Eskalationszeit passend zur Kritikalität, 5 bis 15 Minuten sind üblich.
  4. Schritt 4
    Test und Watchdog
    Testmeldung aus der SPS auslösen, SMS und Quittierung prüfen. Der Watchdog meldet, wenn die Steuerung nicht mehr erreichbar ist.

Was damit möglich ist

  • Nachtalarme für Hebeanlagen, Pumpen, Kompressoren und Linienstörungen
  • Klartext-SMS mit Station und Fehlercode statt kryptischer Bits
  • Quittierung mit Maßnahme, dokumentiert für die Schichtübergabe
  • Betriebsstunden und Messwerte als Datenpunkte mit Schwellen
  • Störmeldekontakt-Variante komplett ohne Netzwerkzugriff auf die SPS
Praxisbeispiel

Sammelmeldung der Hebeanlage nachts um zwei: SMS an die Rufbereitschaft, quittiert per Antwort. Ohne Alarm stünde der Keller morgens unter Wasser.

S7-Steuerungen melden über ein Modbus-Gateway oder den E-Mail-Baustein, kleine LOGO!-Anlagen am einfachsten über einen potentialfreien Kontakt am IO-Modul des SMSEagle.

Häufige Fragen

Wir wollen keinen Fremdzugriff auf die SPS. Geht es trotzdem?

Ja, mit der Kontaktvariante: Die SPS schaltet einen Digitalausgang, der am IO-Modul des SMSEagle hängt. Kein Netzwerkzugriff, keine Programmänderung über das Setzen des Ausgangs hinaus.

Können auch Analogwerte überwacht werden?

Über Modbus TCP ja: Temperaturen, Drücke und Füllstände werden Datenpunkte mit Werttyp und Schwellen, inklusive Hysterese und Verlauf.

Was ist mit S5-Altanlagen?

Auch dort führt der Weg über den Störmeldekontakt oder ein nachgerüstetes Modbus-Gateway. Die Alarmkette dahinter ist identisch.

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Erlebe die Alarmkette live.

In der Demo bekommst du einen echten Alarm auf dein Handy und quittierst ihn per SMS-Antwort, die Plattform zeigt die Quittierung in Echtzeit.