Temperatur und Feuchte überwachen: vom Kühlraum bis zum Serverraum
Temperatur ist der Messwert, bei dem Abweichungen am teuersten werden: Ein Kühlraum über 8 °C am Wochenende, ein Serverraum bei 40 °C nach Klimaausfall, ein Impfstoffkühlschrank mit hängendem Relais. Ein dokumentierter Fall aus einer Arztpraxis endete mit 24.000 Euro Schaden, weil der Defekt erst nach Tagen auffiel.
Mit Funk- oder IoT-Sensoren ist die Überwachung in Stunden nachgerüstet: Connect nimmt die Messwerte an, überwacht Bereiche mit Hysterese und alarmiert die Bereitschaft, bevor aus der Abweichung ein Schaden wird. Der Verlauf je Messstelle liefert zugleich die Dokumentation für HACCP und Qualitätssicherung.
So funktioniert die Anbindung
- Schritt 1Messstellen bestückenFunksensoren (MQTT, LoRaWAN) oder vorhandene Fühler über GLT und Monitoring nutzen. Je Kühlraum, Schrank oder Raum ein Sensor, kritische Räume doppelt.
- Schritt 2Schwellen setzenKühlraum als Bereich 2 bis 8 °C mit 0,5 °C Hysterese, Serverraum als Obergrenze 27 °C, Feuchte 30 bis 60 Prozent. Der Werttyp sorgt für die richtige Logik.
- Schritt 3Ketten zuordnenKühlkette an die Bereitschaft Kälte, Serverraum an die IT-Bereitschaft, jeweils mit Eskalation nach 5 bis 10 Minuten ohne Quittierung.
- Schritt 4Sensorik mit überwachenBatterie-Untergrenze und Watchdog je Sensor: Ein stummer Sensor ist eine Lücke in der Überwachung und wird selbst gemeldet.
Was damit möglich ist
- Kühlräume, Kühl- und Medikamentenschränke mit Bereichsüberwachung
- Serverräume und Technikflächen mit Obergrenzen und Trend-Verlauf
- HACCP-taugliche Dokumentation über das Protokoll und Berichte
- Alarm auch bei Stromausfall der Klima, das Gateway sendet über Mobilfunk
- Nachrüstung ohne Kabel über Funk-Sensorik im Bestand
Kühlraum mit Bereich 2 bis 8 °C: Ein hängendes Relais ließ anderswo einen Kühlschrank übers Wochenende durchfrieren, über 20.000 Euro Schaden. Hier alarmiert die Abweichung sofort.
Kühlräume, Serverräume und Lager bekommen Temperatur- und Feuchtegrenzen mit Hysterese. Live-Werte und 24-Stunden-Verläufe stehen direkt am Objekt.
Häufige Fragen
Wie schnell merkt das System eine Abweichung?
Sensoren melden je nach Typ alle 1 bis 15 Minuten. Die Alarmlogik greift beim ersten Wert außerhalb des Bereichs, die Hysterese verhindert Flattern an der Grenze.
Reicht das als Nachweis für Prüfungen?
Das Protokoll führt jede Abweichung mit Zeit, Alarmweg, Quittierung und Maßnahme, exportierbar als PDF und CSV. Für HACCP- und QS-Zwecke ist genau diese Lückenlosigkeit der Punkt.
Was, wenn der Strom komplett ausfällt?
Batteriebetriebene Funksensoren melden weiter, das SMSEagle-Gateway hängt idealerweise an der USV und sendet über Mobilfunk. Der Ausfall selbst wird damit zum Alarm statt zum blinden Fleck.
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